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Das Design verändert sich je nach Art des Einwickelns, da an den Ecken unterschiedliche Figuren und Farben zum Vorschein kommen. Auch weniger bekannte Charaktere sind dargestellt, was dem Tuch einen besonderen Charme verleiht.

Die Ahornblätter sind in Gold gehalten und zollen dem Kōzanji (高山寺) Tribut, einem Tempel, der für die Chōjū-jinbutsu-giga berühmt ist. Zudem ist der Tempel für seine prachtvollen Ahornbäume im Herbst bekannt.

Darüber hinaus enthält das Muster Rikyūbai (japanische Aprikose), eine Lieblingspflanze des Teemeisters Sen no Rikyū. Dies ist eine Anspielung auf die historische Bedeutung des Kōzanji als Standort der ältesten Teeplantage Japans.

 

Chōjū-jinbutsu-giga

Der Nationalschatz Chōjū-jinbutsu-giga liegt in Form eines Bildrollenwerks vor. Er ist mit schwarzer Tusche gemalt und wird heute im Kōzan-ji-Tempel in Kyōto aufbewahrt. Der Inhalt zeigt Tiere und Menschen gemeinsam und spiegelt die Gesellschaft jener Zeit wider.

Die heutige Zusammenstellung besteht aus vier Rollen, die mit A, B, C und D bezeichnet werden.

Das bekannteste Bild zeigt eine Geschichte, die von verspielten Hasen, Fröschen, Affen und anderen Tieren mit menschlichen Eigenschaften erzählt wird. Sie sind beim Wasserspiel, beim Glücksspiel, beim Sumō-Ringen, bei Gerichtsverhandlungen, bei Streitigkeiten und in weiteren kuriosen Alltagsszenen zu sehen.

Eine verbreitete Theorie besagt, dass der Künstler diese Darstellungen nutzte, um die menschliche Gesellschaft und die zeitgenössischen Moralvorstellungen satirisch zu kommentieren.

 

Furoshiki S 50 Choju-Jinbutsu-Giga hellblau-Gelb

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